Von der Standarddosis zur Präzisionsmedizin – unsere Studie im Editorial des IJC

Welche Patientinnen mit HR-positivem, HER2-negativem metastasierendem Brustkrebs profitieren von einer reduzierten Anfangsdosis von CDK4/6-Inhibitoren? Mit dieser für Patientinnen äußerst relevanten Frage befasst sich unsere neue Veröffentlichung im International Journal of Cancer (IJC).
Unsere Ergebnisse: Patientinnen, die ≥ 65 Jahre alt sind und/oder Begleiterkrankungen haben, können von einer niedrigeren Anfangsdosis profitieren, ohne dass die Behandlungsergebnisse beeinträchtigt werden. Jüngere Patientinnen ohne Begleiterkrankungen hingegen benötigen die volle Dosis, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Für Patientinnen bedeutet dies: Eine individuellere Dosierungsstrategie könnte behandlungsbegrenzende Toxizitäten reduzieren und gleichzeitig die Wirksamkeit aufrechterhalten. Dieser Ansatz hat das Potenzial, die Lebensqualität der Patientinnen zu verbessern und eine Fortsetzung ihrer Therapie ohne Unterbrechung zu erleichtern.
Wir haben moderne Methoden der kausalen Inferenz auf Real World Daten aus unserem OPAL-Register angewendet. Und wir sind stolz darauf, mitteilen zu können, dass dieser interdisziplinäre Ansatz im Editorial der aktuellen Ausgabe des IJC als Beispiel für methodisch fundierte Analysen klinischer Daten hervorgehoben wurde, „die die Onkologie voranbringen”.

Unsere vollständige Publikation finden Sie hier und das Editorial des IJC finden Sie hier.

 

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