iOMEDICO ist Partner des ECA-Pilotprojekts von Friends of Cancer Research

Wenn randomisierte Studien nicht oder schwer durchführbar sind, werden fundierte Alternativen benötigt, um vergleichende Evidenz zu generieren. External Control Arms (ECAs) sind ein methodischer Ansatz, der in der Onkologie zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Um die Forschung in diesem Bereich voranzubringen, beteiligt sich iOMEDICO an einem Pilotprojekt der US-Organisation Friends of Cancer Research. Das Projekt evaluiert methodische Ansätze zur Konstruktion externer Kontrollgruppen (External Control Arms, ECAs). Diese können aus Real-World-Daten abgeleitet werden und bieten einen Ansatz zur Evidenzgenerierung, wenn randomisierte Studien nicht durchführbar sind.

Unser Beitrag und erste Erkenntnisse

Als einziger europäischer Partner stellt iOMEDICO Daten aus dem Pankreaskarzinom-Register bereit, das mit mehr als 2.320 Patient:innen und einer Laufzeit von über 12 Jahren in seinem Bereich eine einzigartige Datenquelle darstellt. Für das internationale Projekt wird ein gemeinsamer statistischen Analyseplan angewendet, um methodische Ansätze für die Konstruktion externer Kontrollen zu untersuchen. Erste Ergebnisse wurden im Mai 2026 auf dem ISPOR 2026 in Philadelphia dem Fachpublikum vorgestellt.

Die bisherigen Resultate zeigen:

  • Die unabhängige Konstruktion von ECAs ist grundsätzlich machbar.
  • Einschlusskriterien und Datenverfügbarkeit beeinflussen die Kohortenzusammensetzung und Ergebnisschätzungen.
  • Eine transparente Dokumentation ist essenziell für die Beurteilung der Dateneignung

Relevanz für die Onkologie

Diese Ergebnisse sind für alle relevant, die in der Onkologie an Strategien zur Evidenzgenerierung arbeiten – insbesondere in Indikationen, in denen randomisierte Kontrollgruppen nicht realisierbar sind.

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